Autoversicherung in der Schweiz – für Ausländer teuer

Die Schweiz galt als Musterland des Zusammenlebens von mehreren Nationen. Immerhin spricht man dort neben Deutsch hier auch Italienisch, Französisch und lässt auch die Rätoromanische Sprache als Amtssprache zu. Viele hatten Jahrzehnte lang von der Schweiz den Eindruck, dass sie wirklich neutral ist – und zwar nicht nur in politischer Hinsicht, sondern auch was die Anfeindungen gegenüber Andersgläubigen angeht. Viele Unternehmen haben sich daraufhin in der Schweiz niedergelassen und müssen nun fürchten, dass sie aus ihrer Heimat nicht mal mehr Mitarbeiter nachholen können. Denn die Eidgenossen haben sich für eine Begrenzung des Zuzugs auch von EU-Bürgern entschieden. Doch das kann sich noch für die Schweizer Wirtschaft rächen! Dabei behandelt man im eigenen Land Ausländer jetzt schon als Menschen zweiter Klasse! Dies zeigt sich vor allem deutlich bei der Autoversicherung.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Ausländer zahlen wesentlich mehr!

Denn Ausländer zahlen eine höhere Prämie für die Autoversicherung, auch wenn sie für den Straßenverkehr in der Schweiz an sich kein größeres Risiko darstellen, als die Schweizer Frauen und Männer selbst. Doch mit Gleichberechtigung hat man es im Land der Ziegenhirten und Milchbauern eh nicht so. Auch mit der eigenen Bevölkerung sprang man bis vor einigen Jahrzehnten nicht gleichberechtigt um: Schweizer Frauen dürfen noch nicht lange zur Wahlurne gehen. Und wer sich als Migrant eh mal um die Mentalität der Schweizer interessiert, der wird leider schnell feststellen, dass diese mehr als komisch ist: Die meisten Schweizer sind bis an die Zähne bewaffnet, was in diesem Land auch völlig legal ist.