Die Natur in der Schweiz

Letztens war ich in der Schweiz und habe dort an einer Nachtwanderung teilgenommen. Ich habe gehofft, viele Tiere zu sehen und das hat auch mehr als gut funktioniert. So sind mit nachts einige Rothirsche und auch ein Reh über den Weg gelaufen. Ich hatte gehofft, einen Elch zu sehen, aber das blieb mir leider verwehrt. Ein paar Wildschweine kreuzten unseren Weg und wir mussten sehr vorsichtig sein, da sie grad Kleine bekommen haben. In der Morgendämmerung waren die Vögel sehr aktiv. Hier konnten wir zahlreiche Vogelarten sehen. Besonders an Flüssen und Seen im Engadin waren die Vögel allgegenwärtig und machten eine große Menge Geräusche. Es gibt viele Wasservögel, aber auch Steinadler, Sperber, Habichte, Turmfalken, Mäusebussard und Rot- und Schwarzmilane. Besonders schön kann man die Tiere im Schweizerischen Nationalpark sehen, denn dort siedeln sie sich am meisten an. Neben den ganzen kleinen Vögeln kann einem aber auch immer mal wieder ein Huhn über den Weg laufen. Es gibt dort in der freien Wildbahn viele verschiedene Hühnerrassen. So gab es Haselhühner, Alpenschneehühner, Birkenhühner und auch das Auerhuhn. Hühner sind aber nicht die einzigen Vögel, es gibt auch viele Eulenarten, die sich dort angesiedelt haben.

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Foto: berggeist007 / pixelio.de

Viele Vogelarten sind allerdings gefährdet wegen des Tourismus, weil dadurch immer mehr Bergregionen für Menschen zugänglich gemacht werden. Natürlich gibt es nicht nur fliegende Tiere in der Schweiz, sondern auch Reptilien. Die Umgebung ist bestens geeignet für Echsen, Schlangen und Nattern. Aber auch Amphibien gibt es. Frösche sind überall zu sehen, besonders in Fluss und See nähe und deswegen lohnt sich ein Ausflug in die Natur auf jeden Fall.