Ein Marktbesuch auf Madeira

Ich wollte endlich einmal einen Urlaub machen, der weiter weg ist. Meine Freundin wollte aber nicht so gern lange fliegen und so haben wir uns gemeinsam für Madeira entschieden. Madeira schien uns noch eine angemessene Zeit zu sein, um zu einem Urlaubsort zu kommen, der ein wenig anders ist als andere. Natürlich hätten wir auch nach Mallorca fliegen können und wären nur eine Stunde unterwegs gewesen, aber das erschien uns doch ein wenig langweilig. Zudem will man schließlich doch immer etwas anderes sehen und auf Mallorca waren wir schon. Nun war also Madeira an der Reihe und da wir gelesen hatten, dass Madeira eher felsig ist, suchten wir uns ein Hotel mit Pool, damit wir in der Sonne schwimmen gehen konnten. Man weiß schließlich nicht, ob sich ein Strand in der Nähe befindet, aber am Ende stellte sich doch heraus, dass wir Glück hatten und doch zum Strand gehen konnten, da er sich tatsächlich in der Nähe befunden hat. Damit wir was erleben können, buchten wir Wanderferien Madeira und waren mit dieser Wahl mehr als zufrieden.

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Foto: Tina75 / pixabay

Wir mögen es beide nämlich nicht so sehr, an einem Platz festzusitzen und irgendwann nichts mehr machen zu können und so erschienen uns geführte Wanderausflüge mit einer Gruppe doch als sehr sinnvoll. So kommt man immer wieder heraus, sieht unterschiedliche Flecken von der Insel, die man sonst vielleicht nicht gesehen hätte und kann sich ganz genau umschauen. Ich fand die Idee klasse und so suchten wir uns eine gute Wandergruppe. Mit ihr machten wir am ersten Tag unserer Reise erst einmal einen Ausflug zum Markt. Den Markt auf Madeira sollte man sich nicht entgehen lassen, denn er ist wirklich fabelhaft und ganz anders als die Märkte, die man so von zu Hause aus kennt. Gemeinsam läuft man in der Gruppe über den Markt. Es gibt Gemüse, Fisch und Früchte und man darf probieren und naschen. Wir haben uns einen dicken Korb Erdbeeren gekauft, den wir später komplett am Strand gegessen haben. Auch frisches Brot haben wir gekauft und waren total begeistert. Den restlichen Tag hatten wir zur freien Verfügung. Wir setzten uns in ein Café, denn hier gibt es wirklich unheimliche viele Cafés in dieser Ecke und beobachteten einfach nur das Markttreiben.