Im Inneren der Grotta di Nettuno

Bei unserem Ausflug nach Capo Caccia hatten wir Glück. Das Wetter spielte mit und so konnten wir uns die bekannte Tropfsteinhöhle, Grotta di Nettuno, anschauen. Zu deutsch heißt der Name Neptungrotte und kommt daher, dass es hier ziemlich nass ist und der Eingang der Höhle sich am Wasser befindet. Die Grotte befindet sich gerade einmal einen Meter über dem Meeresspiegel und so sollte man auf gutes Wetter hoffen, wenn man eine Besichtigung plant. Am Fuße der Höhle gibt es eine steile Treppe mit ca. 600 Stufen, die fast senkrecht an eine Steilwand empor führt. 110 Meter ist die Wand hoch und von oben hat man einen schönen Blick nach unten. Allein die Treppe ist schon bekannt und hat einen eigenen Namen – Escala del Cabirol (zu deutsch: Rehleiter) – bekommen. Nicht viele Touristen trauen sich hier hinauf und so ist ein Blick in die Tropfsteinhöhle doch etwas Besonderes. Das Höhlensystem der Grotta di Nettuno ist ca. 4 km lang und sollte wirklich nur mit Führung betreten werden, weil man sich doch schnell in dem verzweigten Netz aus Gängen verlaufen kann.

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Foto: FabioSarcona / pixabay

Nur ein paar hundert Meter sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Ich fand es hier sehr spannend, denn auf einmal war die Wärme einfach weg und mir wurde fast kalt. Zu sehen gab es Tropfsteingebilde, Kalksinterablagerungen und einen kleinen Salzwassersee, der mit dem Meer verbunden ist. Meiner Freundin hat der Ausflug auch sehr gefallen und so kann ich nur jedem, der sich hier in der Gegend befindet, die Tour ans Herz legen.