Per Flieger auf die Malediven

Die Malediven im Indischen Ozean liegen von Mitteleuropa aus 10 bis 11 Flugstunden entfernt. Das heißt einen halben Tag benötigt man schon für die Anreise, trotz Großraumflugzeuge, die heute mehr Leistung bringen als noch in den 1970er Jahren. Die meisten Urlauber nehmen der Kosten wegen in der Hauptsaison einen Flug mit Zwischenstopp in Dubai oder auf Sri Lanka. Dies hat den Grund, weil gerade in der Hauptsaison auch teils andere Flugtakte gelten und die Weiterflüge mit der malaiischen Fluggesellschaft ab Dubai bzw. Sri Lanka durchgeführt werden müssen. Dies bedeutet natürlich, dass sich die Flugzeit noch einmal verlängert, weil man in Dubai oder auf Sri Lanka auch ein bisschen Aufenthaltszeit hat.

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
Foto: A.Dreher / pixelio.de


Per Schnellboot auf die Urlaubsinsel

Die meisten Urlauber landen dann auf den Malediven auf der Hauptinsel Malé. Es wäre natürlich auch möglich gleich nach Gan zu fliegen. Doch sind die Urlaubsinseln meist Malé näher als Gan. Viele Urlauber müssen dann noch einmal ein Flugzeug besteigen, um zur Urlaubsinsel zu kommen. Hierbei handelt es sich meist um ein Wasserflugzeug, das es auf den Urlaubsinseln selbst keine Landebahn für einen Großflieger gibt. Die meisten Urlauber werden aber mit dem Schnellboot zur Urlaubsinsel gebracht. Hierfür stehen im Flughafengebäude in Malé entsprechende Terminals der Veranstalter parat. Die Mitarbeiter bringen die Urlaubsgäste dann direkt zum Boot. Boote sind häufig auch die einzige Möglichkeit Lebensmittel auf die Insel zu schaffen. Daher ist es nichts ungewöhnliches, wenn neben dem Gepäck der Urlauber auch Lebensmittel im Schnellboot transportiert werden. Der Empfang auf den Urlaubsinseln ist dann herzlich.