Phuket – Thailands Perle

Nachdem in der Folge des Seebebens im Indischen Ozean und des darauf folgenden Tsunamis vor der Küste von Thailand zahlreiche Urlauber und Einheimische auch auf der Insel Phuket ums Leben kamen, hat sich die Insel inzwischen erholt. Die Besucherzahlen sind in den letzten zehn Jahren wieder gestiegen. Die Sicherheitsvorkehrungen für den Fall eines neuerlichen Tsunamis wurden erheblich verstärkt. Es gibt nun eine gewisse Vorwarnzeit für die Behörden vor Ort, damit diese dafür sorgen können, dass die Touristen und Einheimischen in Sicherheit gebracht werden können. Dabei nutzten Seefahrer schon sehr früh gerade diese Insel als sicheren Schutzhafen für Stürme. Dennoch kommen immer wieder viele Touristen mit einem sehr unguten Gefühl in diese Urlaubs-Destination direkt in der Andamanensee in den Süden von Thailand. Dabei hat Thailands größte Insel sehr viel zu bieten. Die malerischsten Strände findet man an der Westküste der Insel.

Foto: Rainer Giel  / pixelio.de
Foto: Rainer Giel / pixelio.de


Einst eine Dschungelinsel

Die ersten Forscher, die auf die Insel kamen, standen aber nicht nur vor herrlichen tropischen Stränden. Sie entdeckten auf der Insel auch einen großen Dschungel. 1779 berichteten Forscher von Elefanten und von Tigern und von Rhinozerossen. Vom ehemaligen Dschungel sind nur wenige Teile übrig geblieben. Die Insel ist heute hauptsächlich mit Kokospalmen bewachsen. Angebaut werden hier aber auch Ananas und Bananen und zudem gibt es hier riesige Kautschukplantagen. Dies war sicherlich auch schon zu der Zeit so, als die Insel erstmals urkundlich erwähnt wurde, und zwar um 1200 herum in den Kedah-Annalen von Malaysia.

Die Insel heute

Heute ist die Insel nachdem sie sich von den Folgen des Seebebens im Indischen Ozean an Weihnachten 2004 erholt hat, wieder ein beliebtes Reiseziel. Lange haben die Touristen nicht warten müssen, bis die beliebte Ferieninsel wieder betreten werden konnte. Man hat mit dem Wiederaufbau recht zügig begonnen. Die Mehrzahl der Menschen, die auf der Insel im Tourismusbereich arbeiten, stammen nicht von der Insel selbst. Sie sind Arbeiter, die aus armen Regionen Thailands kommen und hier das Geld verdienen, das sie meist nach Hause zu ihren Familien schicken. Die Ureinwohner der Insel, die Baba, leben in der Regel recht abgeschieden und weit weg von den Touristenhochburgen der Insel.