Unterwegs im Engadin

Letztens war ich mit meiner Tochter im Sommer im Engadin. Dort wollten wir unbedingt viele Spaziergänge machen, ein wenig Wandern gehen, vielleicht klettern und natürlich beim Schweizer National vorbeischauen, von dem wir vorher schon viel gehört haben. Da meine Tochter schon erwachsen ist, freue ich mich immer wieder, mit ihr in den Urlaub zu fahren. Dann hat man gemeinsame Erlebnisse, an die man noch lange zurückdenken kann. Vor Ort haben wir uns erst einmal im Hotel informiert, was man hier so unternehmen kann und sind auf einige schöne Ideen gestoßen. So haben wir dann auch recht spontan einer Wandergruppe zugesagt, die eine Panorama Tour machen wollte. Gestartet wurde an einem der Engadin Hotels, das relativ zentral gelegen ist. So konnte es jeder ganz einfach erreichen. Dann ging es schön den Berg hoch. Der Aufstieg war ein wenig steil, aber nicht schwierig und so freuten wir uns, als wir oben angekommen sind, über die wunderschöne Aussicht. Auf dem Weg nach unten sind wir dann am Abend auch am Schweizer Nationalpark vorbeigekommen, was ich doch sehr interessant fand, denn so hatte man schon eine Ahnung, wo er sich befindet und würde ihn ganz leicht wieder finden. Abends sind wir einfach nur noch ins Bett gefallen.

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Foto: Corinna Dumat / pixelio.de

Da die Wanderung auf der Panorama Route den ganzen Tag ging, waren wir auch dementsprechend müde und so hatten wir nicht einmal mehr genug Lust, etwas essen zu gehen. Wir waren einfach geschafft. Am nächsten Tag waren wir aber wieder voller Tatendrang und haben uns in einen Bus gesetzt, um zum Schweizer Nationalpark zu fahren. Er wurde vor kurzem 100 Jahre alt und so ist das wohl ein Jubiläum, was richtig groß in der Gegend gefeiert wird. Der Schweizer Nationalpark ist nicht ein Park im allgemeinen Sinne, sondern ein Museum, in dem man viel entdecken, erleben und erfahren kann. Es gibt vier Ausstellungsraum, die sich mit dem Thema Nationalpark befassen. Zum Einen wird die Geschichte des Nationalparks erforscht, zum anderen die Flora und Fauna. Danach wird noch ein Augenmerk auf die Vielfalt der Natur gelegt und das auf ganz neue Art und Weise. Zum Schluss bekommt man noch eine Inspiration für die nächste Wanderung im Nationalpark und so war ich von dem Besuch schlichtweg begeistert.