Wandern auf Teneriffa

Seine Ferien in Teneriffa kann man entweder mit dem Baden oder dem Faulenzen am Strand verbringen oder etwas für den Körper tun, indem man sich auf eine Wanderung begibt. Vor allem der mitteleuropäische Herbst bietet sich als Zeitpunkt sehr gut an. Denn dann ist es auch auf Teneriffa nicht mehr so heiß, sondern von den Temperaturen her erträglich. Es gibt dabei sehr viel Orte, die erwandert werden können auf der Insel. Ein Beispiel wäre der Baranco del Infierno. Dabei findet man hier nicht die Hölle vor, wie der Name vermuten lässt, sondern ein einzigartiges Naturparadies, nämlich eine herrliche vulkanische Landschaft und auch die inseltypische Flora und Fauna, einen Wasserfall und viele Vogelstimmen. Dabei ist dieser Ort, der sich im sonst kargen Süden befindet, eine Seltenheit auf der Insel.

Foto: Andreas Hermsdorf  / pixelio.de
Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de


Los Realejos Rambla de Castro

Es gibt dann aber auch noch den Ort Los Realejos, wo sich das Naturparadies Rambla de Castro befindet. Diesen Ort erreicht man schon nach wenigen Minuten, wenn man den Parkplatz Mirador San Pedro erreicht hat. Der Weg dorthin ist mit Pflastersteinen belegt und führt direkt zur Küste herunter. Nutzen kann man aber auch einen Trampelpfad. Wenn man den Aussichtspunkt erreicht hat, dann wird man für die Mühe der kleinen Wanderung mit einem grandiosen Ausblick belohnt. Am Aussichtspunkt befindet sich auch noch eine alte Kanone, die einst dafür genutzt wurde, um Teile Teneriffas zu verteidigen. Wer möchte, der kann von hier aus auch zu einer kleinen Badebucht hinabsteigen.

Wandern auf dem Hochplateau des Teno Alto

Im Nordwesten von Teneriffa gibt es auch eine wunderschöne Wander-Destination. Und zwar das Hochplateau des Teno Alto. Doch hier herrscht ein raues Klima vor. Das heißt gut einpacken und Outdoor-Kleidung mitnehmen. Die Menschen, die hier leben sind an das Klima hier gewöhnt. Die Einwohner hier haben sich im Übrigen ein Stückchen Idylle bewahrt. Schließlich wurde hierher erst Anfang der 1970er Jahre eine Straße gebaut und die Menschen aus ihrer Isolation geholt. Das heißt bis vor ca. 40 Jahren mussten die Menschen zu Fuß durch die steile Schlucht des Barranco Risco hinab nach Buenavista klettern, um mit der Zivilisation in Kontakt zu kommen.